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Reinräume werden heutzutage vielseitig eingesetzt: im Forschungslabor, bei der Herstellung von Medikamenten, chemische Erzeugung bis hin zur Mikrochipproduktion. Reinräume haben den Zweck einen definierten Bereich zu schaffen, wo unter "reinen Bedingungen" gearbeitet werden kann. Um diesen "Reinen Arbeitsplatz" zu ermöglichen, ist es nicht damit getan den Raum mit reiner Luft zu versorgen, sondern es muss weiters verhindert werden, dass sich die entstehenden Kontaminationen im Raum ablagern können. Man kann generell sagen, dass kaum ein Reinraum dem anderen gleicht, denn die räumlichen Gegebenheiten, der Prozeßablauf, die gewünschte Reinraumklasse und natürlich auch die Investitions- und Betriebskosten erfordern individuelle Lösungen.
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>> Der Bau eines Reinraums erfolgt in drei Phasen << |
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(Laminar-Flow, Schwebstoffdeckenauslässe, ...), die Beleuchtungsbalken und Brandmelder eingesetzt. Bevor die Zwischendecke jedoch verschlossen und versiegelt wird, müssen die Anlagen lüftungstechnisch und elektrisch angeschlossen werden. Nach Abschluss dieser Arbeiten muss der Raum geräumt und gesäubert werden. Ab dann hat der Bodenleger den Raum, um einen reinraumtauglichen Kunststoffboden mit Hohlkehlen zu verlegen. Danach kann die Anlage zur Durchspülung in Betrieb genommen und eine Feinreinigung durchgeführt werden. Erst wenn alle Arbeiten im Raum abgeschlossen sind werden die endständigen Filter (HEPA-Filter) in die Anlagen eingesetzt. Der Lüftungstechniker hat nun die Aufgabe die Anlage auf die spezifizierten Werte einzustellen: Luftmenge, Druckstufen zu den Nebenräumen, Luftgeschwindigkeit, Temperatur, Feuchte, .... |
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>> Um einen Reinraum zu errichten sind 3 Bereiche zu beachten << |
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Selbstverständlich
ist es für einen Reinraum der höheren Klassen notwendig, auch
die dafür richtigen Umhausungen (Ummantelungen) zu schaffen. Reinraumwände
und -türen müssen glatt, fugenlos, leicht reinigbar, antistatisch,
hell, leicht nachrüstbar, desinfektionsmittelbeständig, stabil,
wärmedämmend
und meistens auch schalldämmend sein (eventuell auch Türverriegelungen).
An den Boden werden zusätzliche Anforderungen, wie elektrisch ableitfähig,
mit Hohlkehlen in den Randbereichen und belastbar gestellt. In den Verantwortungsbereich
des Raumaustatters fällt weiters auch die Zwischendecke: Beleuchtung,
Luftführung, Brandmeldesysteme und Servicezugänge. Nicht zu vergessen
ist die richtige Wahl und Position der Einrichtungsgegenstände wie
Tische, Schränke, usw. In der Regel werden vom Raumausstatter ein Deckenspiegelplan
und Wandansichten erstellt und diese vor Fertigung vom Reinraumtechniker
und vom Nutzer abgezeichnet. |